| Einsatznummer: | 08/2024 |
| Einsatzart: | Fire |
| Incident adress | Stolzenau, Altes Krankenhaus |
| Alarmzeit: | 01/14/2024 um 5:17 Uhr |
| Dauer: | 2 hours 43 minutes |
| Alarmierungsweg: | DME, GroupAlarm |
| Incident commander | Michael Krailinger |
| Gesamtstärke: | 2/9/11(5) |
| Alarmgruppen: | FFW Nendorf-Frestorf Alle |
| Vehicles | HLF10 (Flo. Ni. 24-46-15) , TLF3000 (Flo. Ni. 24-23-15) |
| More Units | ELO SG Mittelweser , Feuerwehr Anemolter , Feuerwehr Holzhausen , Feuerwehr Stolzenau , GBM , Leiter ELO , Logistikgruppe Feuerwehr Mittelweser , Polizei , Presse Feuerwehr Mittelweser , Rettungsdienst |
Vermisste Person gesucht
Um 4.53 Uhr am Sonntagmorgen hieß es auf den Meldeempfängern vieler Stolzenauer Feuerwehrleuten: „Gebäudebrand mittel, Feuer Holzhäuser Weg, Stolzenau, altes Krankenhaus“.
Die Einsatzkräfte der Stolzenauer Feuerwehr unter der Leitung von Ortsbrandmeister Michael Krailinger fanden ein brennendes Zimmer im Erdgeschoß des seit Jahren leerstehenden und zunehmend verkommenen Gebäudes vor. Da ein Feuerwehrmann am Fenster eine Person stehen sah, die an das Fenster klopfte und dann wieder verschwand, wurde sofort mit der Personensuche begonnen. Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz suchten systematisch das Gebäude erfolglos ab. Die Einsatzleitung ging schlussendlich davon aus, dass die Person an anderer Stelle das Gebäude auf dem großen unübersichtlichen Gelände verlassen und sich von der Einsatzstelle entfernt hat.
Parallel wurde mit den Löscharbeiten begonnen. Das Feuer könnte in kurzer Zeit mit einem C-Rohr gelöscht werden. Das Zimmer brannte vollkommen aus, der ganze Gebäudetrakt verqualmte.
Es wurde einigen Feuerwehren nachalarmiert, weil eine größere Zahl an Atemschutzgeräteträgern für die Suche benötigt wurden. 18 Atemschutzgeräteträger kamen zum Einsatz, um das sehr große Gebäude mit vielen kleinen Räumen abzusuchen.
Am Einsatzort halfen neben der Stolzenauer Ortswehr die Einsatzleitung Ort, die Feuerwehren Anemolter, Holzhausen, Nendorf-Frestorf, sowie die Logistikgruppe der Feuerwehr Müsleringen-Diethe. Die Feuerwehren waren mit 69 Einsatzkräften und 10 Fahrzeugen vor Ort. Ein besetzter Rettungswagen und ein Notarztwagen wurden vorsorglich alarmiert und standen mit vier Rettungskräften bereit. Die Polizei war ebenfalls vor Ort und nahm die Ermittlungen zur noch unbekannten Brandursache auf.
Das alte Krankenhaus, in dem sich offenbar häufiger unberechtigte Personen Zugang verschaffen und aufhalten, wurde von der Feuerwehr so gut es ging wieder verschlossen.
Gegen sieben Uhr wurde der Einsatz beendet und die Wehren rückten wieder ab.
Text: Horst Helmerking, Feuerwehr-Presssprecher SG-Mittelweser





© Horst Helmerking, Pressesprecher der Feuerwehren der Samtgemeinde Mittelweser
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